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Das Bundesarchiv_183-43735-000.png Berlin Bahnradrennen, BSG Motor Wuhlheide,  Foto Wendord, 13. Januar 1957 digitale Bildarchiv des Bundesarchivs kooperiert seit dem 4. Dezember mit Wikipedia. Damit geht das Bundesarchiv andere Wege als die Teilnehmer am Projekt The Commons on Flickr das in den letzten Monaten international auf mittlerweile 16 teilnehmende Institutionen angewachsen ist.

Welche besonderen Vorteile bietet die Zusammenarbeit mit Wikipedia für das Bundesarchiv?

Wikimedia Commons wird vom Bundesarchiv um 100 000 historische, zum Teil einmalige Fotos bereichert. Wikipedia wiederum unterstützt das Bundesarchiv bei der Zuordnung von Nummern der sogenannten Personennamendatei (PND) zu den Einträgen in der Personenliste des Bundesarchivs und bei der Erschließung von noch nicht identifizierten Bildern. Dadurch ziehen Bundesarchiv und Wikipedia gleichermaßen Nutzen aus dieser beispielhaften Beziehung.

(Pressemitteilung)

Die standardisierte Personennamendatei und die Verknüpfung mit Wikipedia-Artikeln wird die Erschließung der Fotografien fördern – so die Idee der Kooperation.

(gelesen bei Archivalia, Fotostoria ,Spiegel Online)

Fotonachweis:

Berlin Bahnradrennen, BSG Motor Wuhlheide, Bundesarchiv, Bild 183-43735-0001, Fotograf Wendord, 13. Januar 1957, bei Wikimedia

Europeana

Wie angekündigt wurde das Europäische Kulturportal Europeana gestern eröffnet und musste auch gleich wieder schließen.europeana_bild.png

The Europeana site is temporarily not accessible due to overwhelming interest after its launch (10 million hits per hour).

We are doing our utmost to reopen Europeana in a more robust version as soon as possible.

We will be back by mid-December.

Kaum zu glauben – waren sie auf diesen Andrang wirklich nicht vorbereitet?
Jetzt wird nachgerüstet und in einigen Wochen der zweiter Eröffnungsanlauf gemacht.

So etwas passiert wenn man seine Ressourche falsch einschätzt. Ich vermute, dass nicht ausreichend bedacht wurde wie schnell das Web vom Zeitpunkt der Planung bis zur Eröffnung in der Zwischenzeit wächst.

Bemerkenswert fand ich, einen Server zum Europäischen Kulturerbe zum Glühen zu bringen!
Es ist ein Hinweis wie viele sich dafür interessieren und vernetzt sind. Und dafür gratuliere ich den Machern! Eine gute Aussicht für die Zukunft – oder? Und ein positives Indiz für alle, die im Kulturbereich ihr Brot verdienen.

Üblicherweise ist der Zugriff auf Websites solcher Projekte zur Eröffnung sehr hoch, weil viele Nutzer gleichzeitig ausprobieren wollen was es Neues gibt. Das pendelt sich nach einigen Wochen ein. Die Gefahr einer permanenten Überlastung ist dann nicht mehr so hoch. Mein Tipp für eine solche Situation: es gibt Angebote für das Mieten von Rechenkapazität für einen kurzen Zeitraum, damit kann der Andrang auf den eigenen Server am Anfang überbrückt werden.

Sammler, Forscher und Liebhaber von Fotografie haben im November wahrscheinlich keinen Termin mehr frei. Der Grund ist dermonatderfoto.png
Europäische Monat der Fotografie und die Präsentation fotografischer Projekte in sieben Hauptstädten Europas.
In Berlin nehmen 121 Institutionen und Galerien teil mit insgesamt über 139 Ausstellungen und mehr als 200 Veranstaltungen. Bei diesem umfangreichen Programm gibt es viel Neues zu entdecken.

Was bleibt – was ändert sich? Die Ausstellung Die Annahme von Werten zeigt in den Uferhallen sechs fotografische Positionen, die Werte und Wertewandel fotografisch reflektieren. Darunter ist Marei Wenzel, die in Räume blicken lässt, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, ihre Fotografie Die Praxis überrascht durch einen Arzt, der in seinem Sprechzimmer Klavier spielt.

Viele Museen und Institutionen haben für dieses Fotofestival Ausstellungen vorbereitet mit Fotografien, die noch nie gezeigt wurden. Das Mitte Museum beispielsweise bietet eine Kabinettausstellung mit Architekturfotografie aus dem 19. Jahrhundert.

Noch nie Gezeigtes ist bis Ende November auch in der Galerie Scotty Enterprises zu sehen, das Gemeinschaftsprojekt Universal Fotoecke der Archivarin Yara Lemke de Faria (Bildbüro) und der Künstlerin Anke Heelemann (Fotothek). Sie präsentieren in einer Galerieinstallation eine archivierte Privatsammlung von über 300 anonymen Fotoalben mit Amateuraufnahmen. Die Alben sind als öffentliche Archivarbeit den interessierten Besuchern zugänglich, man kann darin blättern und sich mit den Fotos, der Archivarbeit und mit der Situation in der Galerie auseinandersetzen.

Die Präsentation der Sammlung schafft den Ausgangspunkt einer gemeinsamen Archivarbeit. Ziel ist es aus unterschiedlichen Blickwinkeln, inhaltlich wie formal, dieses anonyme Material vorzustellen, zu untersuchen sowie deren narrative, ästhetische und kulturelle Dimension auszuloten.
(Bildbüro)

Die Kombination der Archivarbeit und dem künstlerischen Umgang mit anonymen Fotografien und Fotoalben macht Universal Fotoecke zum Spiel der Benutzer und Betrachter der Ausstellung. Sie verändern die Installation. Die Galerie wird ein Ort zum Mitmachen und zum Nachdenken – ein Besuch ist es wert!

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Ist ein Backup dasselbe wie eine Sicherungskopie?
Welche Unterschiede gibt es zwischen einer Wortliste und einem Thesaurus?

Solche Begriffe werden im Berufsalltag selbstverständlich gebraucht, in der Kommunikation zwischen Fachleuten, im Team und auch im Gespräch mit Kunden. Probleme zeigen sich manchmal, weil die Begriffe unterschiedlich verstanden oder definiert werden. Manchmal sind es nur Nuancen.

Missverständnisse auf Grund von verschiedenen Definitionen sind nicht ohne Folgen. Sie können z. B. den Ablauf eines Projektes beeinflussen in dem sie einer schlechten Stimmung innerhalb des Projektes führen. Im schlimmsten Fall wird die Fachkompetenz von Beteiligten in Frage gestellt.
Das Gespür des Projektleiters ist gefragt, diese Problematik rechtzeitig zu erkennen und moderierend einzugreifen.

Wie können solche Brücken geschlagen werden in einer Kommunikation zwischen verschiedenen Beteiligten?
Dieser Frage möchte ich in einer Serie über Begriffe und Definitionen nachgehen. Dabei will ich keine Lexikonartikel schreiben sondern über den Tellerrand meines einen Fachgebietes schauen und zur Diskussion anregen. Vielleicht finden meine Leser dieses Brücken bauen ebenso spannend und aufschlussreich wie ich. Es sind alle herzlich eingeladen sich an den Diskussionen zu beteiligen.

Die Begriffe habe ich mit Wordle zusammengestellt.

Seit diesem Wochenende hat das Museum für Naturkunde in Berlin eine neue Patenschaftkampagne gestartet.
Patenschaften sind aus vier Bereichen wählbar: Bücher und Karten, Mineralogie, Paläontologie und Zoologie. Neu dazugekommen sind Patenschaften für Insektenkästen.

Das Geld der Patenschaften fließt in die Erhaltung und Pflege der über 30 Millionen Objekten umfassenden Sammlung. Wer noch mehr tun möchte für den hat das Naturkundemuseum ein ungewöhnliches Angebot – Aktien!

Mit dem Erwerb der „Tendaguru-Aktie“ können Sie die Forschung an den Sauriern des Museums für Naturkunde unterstützen, die vor fast 100 Jahren in Tansania, Ostafrika, am Berg Tendaguru geborgen wurden. Etwa 250 Tonnen versteinerter Dinosaurier-Knochen wurden damals aus Schichten der späten Jurazeit nach Berlin transportiert. Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Tendaguru-Expedition (1909-1913) ist, neben verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen, auch eine erneute Grabung am Tendaguru vorgesehen. Helfen Sie uns, diese zu realisieren!
Der Wertzuwachs unserer „Aktie“ ist gleichbedeutend mit Wissenszuwachs! Statt Dividenden schütten wir neue wissenschaftliche Ergebnisse aus.
(Museum für Naturkunde Berlin)